Corona Impressionen

Das Märchen vom Karnevalsumzug in Jüchsen 2021

Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Vorwort

Bestimmt kennt jeder das Wort „diffamieren“. Aber im Moment bin ich mir nicht mehr sicher, ob jeder die genaue Definition des Wortes verstanden hat. Ich will es noch einmal kurz erklären: „Diffamieren bedeutet jemanden oder etwas, öffentlich, durch falsche Behauptungen in Verruf bringen oder diskreditieren. Das passiert zum Beispiel durch Unwahrheiten oder abfälliges reden und rückt jemanden oder etwas damit in ein schlechtes Licht.“

Genau das passiert im Moment mit unserem wunderschönen Ort Jüchsen im thüringischen Grabfeld, in dem ich seit 23 Jahren heimisch bin.

Facebook – Ein Hort der Aufklärung 

Was passierte am Sonntag, den 31.01.2021 in Jüchsen?

Eins vorweg. Ich war selber nicht auf dem Markt in Jüchsen anwesend. Ich befand mich zum „Tatzeitpunkt“ mit meinem Hund auf einem längeren Spaziergang, Richtung Wald und wusste von nichts, wie auch der Großteil der Einwohner Jüchsens. Daher kann ich nur zu Protokoll geben oder auf die Bibel schwören, was ich selber gesehen und erlebt habe.

14.30 Uhr, die Ruhe vor dem Sturm

Das Wetter war am Sonntag wundervoll. Die Sonne strahlte schon seit den Morgenstunden fröhlich auf uns herab, als wäre es Frühling.

Diesen Umstand war es zu verdanken, das viele Einwohner meines Ortes die selbe Idee hatten und sich am Sonntag Nachmittag auf zu einem Spaziergang machten. Jüchsen hat ungefähr 1.500 Einwohner und ist umgeben von einer großartigen Landschaft, bestehend aus Feldern, Bergen sowie Nadel- und Laubwäldern.

Von weitem hörte man kurzzeitig Autos hupen, als wäre irgendwo ein Hochzeitskonvoi unterwegs. Aber nicht lang, maximal 2-3 Minuten. Auf dem Landwirtschaftsweg, hinter dem alten Schwimmbad, stand zu meiner Verwunderung ein kleines Polizeiauto und wartete. Diesem näherte sich ein Zivilfahrzeug und ich schmiss mir imaginär Popcorn in den Mund. Ich weiß nämlich selber aus leidvoller Erfahrung wie es ist, das wenn man als Zivilfahrzeug einen Landwirtschaftsweg entlang fährt, was einen dann erwartet, wenn am Ende des Weges die Polizei lauert.

Das Erstaunen war groß, als ein Zivilist, der Beifahrer war, von dem einen Auto ins andere umstieg. Was hatte das denn zu bedeuten? Danach fuhren beide Autos ihrer Wege. Wäre ich jetzt ein Verschwörungstheoretiker, würde ich diese Undercover Aktion werten, das einer unser Dorf in einem Zivilfahrzeug ausspioniert hatte und der dann wieder umgestiegen ist. Wie eine Fahrgemeinschaft sah das nämlich nicht gerade aus.

Aber da im Dorf ja vermeintlich nichts war, konnte ich mich als Naturliebhaber, weiter meinem Spaziergang widmen.

16.30 Uhr – Ortseingang

Die Sonne hatte mich gut gewärmt und erfüllte meinen ganzen Körper mit Liebe und Glück. Zufrieden tippelte mein Hund nebenher, bis wir zum Dorfeingang (Höhe Schwimmbad) kamen und ein Mehrpersonenwagen der Polizei, unseren Weg kreuzte.

Kennt ihr das, wenn man gerade die Augen öffnet und auf das Leben schaut, das um einen herum aufblüht – in den Bäumen, in den Blumen, auf der Wiese, im Feld. Man nur dieses positive Leben in sich und um sich herum mit allen Sinnen wahrnimmt…..und dann urplötzlich heraus und in eine andere Realität gerissen wird?

Das große weiße Auto mit den blauen Streifen fuhr an mir vorbei, den matschigen Traktorweg, Richtung Kulturhaus hinauf. Erste Leute standen auf der Straße und ich hörte sie tuscheln: „Jetzt fahren sie auch noch dort entlang.“

Ich bog gerade in den Weg zu meinem Haus ein, als das große Polizeiauto offenbar wieder zurück kam, aber mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Vom Dorfkern kam ihnen ein Fahrradfahrer entgegen, vor dem das mächtige Auto gerade noch so zum stehen kam. Ich dachte jeden Moment fahren sie den armen Kerl, der sogar einen schwarzen Mundschutz trug, um. Sichtlich verärgert stieg der Fahrer des Wagens aus und der Fahrradfahrer tat lautstark seinen Unmut kund. Der Beifahrer des Polizeiautos quälte sich eher zögerlich aus dem Auto und alle 3 standen nun in meiner Straße und diskutierten laut, sodass ich die Wortfetzen noch 4 Häuser weiter hören konnte: „Ihr verfolgt die Leute, dann holt ihr sie vom Fahrrad….“

Hatte das zu bedeuten, das heute eine Verfolgungsjagd stattfand? Ich konnte mir diese Polizeipräsenz an diesem Sonntag immer noch nicht erklären. Ich holte mein imaginäres Popcorn wieder heraus und schaute dem Treiben auf unserer Gasse zu. Mittlerweile hatte es weitere Zuschauer auf die Straße gelockt, in Autos, am Fenster und auf der Straße, typisch getreu unserem Dorfmotto: „Welche Sau treiben sie denn jetzt wieder durchs Dorf?“ Die beiden Polizisten stellten sich dicht neben dem Fahrradfahrer, der Mühe hatte, sich zu beherrschen. Alle Uhren standen auf Konfrontation.

Den Wortwechsel konnte ich nicht verstehen, aber die Körperhaltung aller 3 sprach Bände. Dort lag jede Menge Aggression in der Luft. Soweit ich das erkennen konnte, musste sich der Fahrradfahrer dann ausweisen und bekam, (nach Aussagen meiner Nachbarin später) eine Anzeige.

Irgendwann ging ich dann ins Haus und versuchte mich, dem restlichen Sonntag zu widmen. Ich hörte draußen jedoch ständig diese großen Polizeiautos vorbei fahren, denn uns Dörflern ist der Sonntag heilig und in der Regel ruhig und Autofrei. Der Blick auf die Straße bestätigte, das die Polizei ungefähr im Abstand von 5 Minuten auf und ab fuhr.

Was das ausgelöste hatte, konnte ich mir bis Abends immer noch nicht erklären.

Vor ein paar Jahren hatten sie mal einen plötzlich verschwundenen Rollstuhlfahrer gesucht. Ich möchte behaupten, der hatte weniger Polizeipräsenz bekommen, als das, was am Sonntag hier ablief. Einzig die Polizeihubschrauber fehlten.

Des Rätsels Lösung

Ich war gerade damit beschäftigt, die letzten Vorbereitungen für Homeschooling für meinem Sohn abzuschließen und den PC auf Tauglichkeit zu prüfen, als die ersten Videos vom Nachmittag auf mein Handy eintrafen.

Ich staunte nicht schlecht, als ich den 2,5 Minuten Autokorso, von ca. 14.30 Uhr, auf der Hauptstraße, die durch unser Dorf führte, sah. Auf einem Video sah man 17 Autos, davon waren 2 Autos geschmückt, 1 Quad und 4 kostümierte Personen liefen dazwischen. Angeführt wurde dieser illustre Zug durch 2 Reiter. Argumentativen Wert für einen „Karnevalsumzug“ hatte das für mich jedenfalls noch nicht. Da es sich um eine nicht abgesperrte Hauptstraße (L1131) handelt, könnten darunter auch „normale“ Verkehrsteilnehmer gewesen sein. Wer will das beurteilen können, anhand eines 2,5 minütigen Handyvideos?

Hinter Gartenzäunen standen Familien und ein paar Menschen auf dem Fußweg. Alles in allem nichts Nennenswertes. Im Meininger Kaufland befinden sich täglich mehr Menschen, dichter beieinander, in einem geschlossenen Gebäude.

Einige der Zuschauer hatten Mund-Nase-Schutzmasken auf, einige nicht. Das ist auch nichts ungewöhnliches, denn an vielen Menschen ist z.B. die Maskenpflicht vor Geschäften scheinbar auch vorüber gegangen. Ich komme mir schon manchmal ganz dumm vor, wenn ich im Auto die Maske aufsetzte und dann ins Geschäft gehe. Ganz ehrlich? Daran hält sich nur jeder 3te.

Und falls jetzt Zyniker sagen: „Jaaa….deswegen seid ihr auch der Landkreis, mit den höchsten Corona-Inzidenz-Zahlen.“ Ein ganz klares NEIN, denn ich gehe gelegentlich auch in Bayern einkaufen! Wehret den Anfängen. Wenn schon, denn schon.

Weniger später tauchten die ersten Nachrichten im Internet dazu auf. Man war wenig zimperlich bei der kreativen Verteilung der Überschriften:

„Polizei stoppt Karnevals-Umzug in Thüringer Corona-Hotspot!“

„In Corona-Hotspot: 90 Karnevalisten feiern mit Umzug – jetzt gibt’s Ärger!“

„Kein Verständnis Empörung nach illegalem Umzug in Jüchsen!“

„Polizei schreitet ein: Illegale Faschingsfeier in Corona-Hotspot!“

„Narren feiern illegalen Lichtmess-Umzug – Kritik an Vorgehen der Polizei!“

Ungeheuerlich! Was war in meinem Dorf los? Ich befand mich ungefähr 1000m vom Marktplatz entfernt und sollte einen Faschingsumzug nicht mitbekommen haben? Die Schlagzeilen klangen in meinen Ohren wie das Geschwätz von einem Oberlehrer. Waren das wirklich objektive Bewertungen einer Sache??

Wissen ist Macht. Nichtwissen aber kann genauso mächtig sein, denn es weckt unsere Neugierde.

Das bedurfte Recherche

und die führte zu interessanten Erkenntnissen, wie ich schon mal verraten kann.

Vom Wunsch nach Erkenntnis geleitet, fragte ich einen Tag später eine Anwohnerin der Meininger Straße, wie sich das mit dem immensen Polizeiaufgebot verhalten hatte. Sie berichtete mir, das die ersten 3 großen Polizeiautos (Mehrpersonenwagen der Polizei) gegen 14.45 Uhr in den Ort eingefahren sind. Jedoch drehten diese gleich wieder um und positionierten sich erst mal auf dem Parkplatz am Sportplatz. Sie vermutete, diese forderten nun Verstärkung an, denn später stießen dann 8 weitere große Einsatzfahrzeuge dazu.

Insider behaupten, man habe sogar Wasserwerfer aus Hildburghausen oder Suhl angefordert. Diese sind uns aber zum Glück erspart geblieben. Folglich hat die Polizei den Autokorso (oder was genau war eigentlich der Karnevalsumzug?) definitiv NICHT aufgelöst. Das passte zeitlich nicht.

Danach habe ich eine andere Frau befragt, die sich nach ihrer Aussage mit auf dem Mark befunden hatte, zum „Tathergang“. Diese erzählte mir, das sie mit ihrem Mann eigentlich nur spazieren waren. „Der kleine Autokorso fuhr hupend über dem Markt und anwesende Spaziergänger hielten sich alle in gebührenden Abstand zueinander auf.“ sagte sie. Sie bezifferte alle Anwesenden auf ca. 20-25 Leute. „Einzig ein paar Jugendliche standen dichter beisammen“, berichtete sie. „Danach setzen wir unseren Spaziergang fort und hörten von weitem die Polizei heran nahen“, schloss sie das Interview ab.

Ich glaube, niemand hat es bis dato als „große Sache“ gesehen. Bis es zur großen Sache gemacht wurde. Die schaulustigen Spaziergänger hatten den Platz wieder verlassen und der Autokorso war verschwunden.

Zur großen Sache gemacht

Nun schlug die staatliche Gewalt mit aller Macht zu und das bis dato geparkte Polizei Schwadron setzte sich in Bewegung. Es traf die letzten verbliebenen, auf dem Marktplatz, ein paar alkoholisierte Jugendliche. Einen Karnevalsumzug zum auflösen gab es nicht (mehr). Folglich hat die Polizei den Karnevalsumzug alias Autokorso nicht, niemals und in keiner Minute aufgelöst!

Wortgefechte, eine Festnahme und ein paar Anzeigen wegen Beleidigung folgten. Dieser Großeinsatz in unserem kleinen Dorf erregte natürlich jede Menge aufsehen. Die Neugier als Instinkt, der Urtrieb in uns allen, wurde geweckt und wieder neue Leute fanden sich ein, um gleich wieder vertrieben zu werden. Wissensdurst kam auf, der unweigerlich dazu führte, das die Zahlen für Funk und Medien in die Höhe schnellten.

Die folgenden Berichte über uns

„Laut Angaben eines Polizeisprechers haben sich die Teilnehmenden über Soziale Netzwerke verabredet.“ lautet z.B. ein Textauszug. Das kann ich nicht so recht glauben, denn ich meine auf dem Video eine Person erkannt zu haben, die mit sozialen Netzwerken nichts am Hut hat. In dem Film sieht man weiterhin, mitten im Autokonvoi, ein dunkelgrünes Auto, in dem ein Rentner-Paar sitzt. Ich glaube nicht, das die beiden Bestandteil einer geheimen sozialen-Netzwerk Verabredung waren.

Die gezeigten Bilder und Kurzfilme sollte man kritisch betrachten und hinterfragen, in welchen Zusammenhang die Bildausschnitte zueinander stehen. Ich habe Bilder gesehen, wo Kinder Bonbons vom Boden aufheben. So war das in unserem Ort definitiv nicht gewesen. Vielleicht flog hier und da mal eine Kippe aus dem Fenster, aber keine Kamelle. Ein Foto zeigte sogar Straßenbahn-Schienen auf der Fahrbahn. Wir sind ein Dorf und wirklich nur per Bus, Auto oder Pferd erreichbar. (Bei dem Unsinn, den ich die letzten Tage so gelesen habe, muss ich auch mal etwas Zynismus los werden.)

Mir ist schon klar, das bei den meisten Fotos irgendwo in hellgrau, unscheinbar das Wort „Beispiel-Foto oder Symbolbild“ steht. Aber mal ehrlich – das liest doch keiner. Sofort wird sich über die reißerische Überschrift echauffiert und man stürzt sich wissbegierig auf den Text.

Und mit der Empörung über angebliche, nicht eingehaltenen Corona-Schutz-Maßnahmen, kann man in Deutschland sein Moralkonto immer noch am leichtesten aufstocken. So eine Gelegenheit will sich niemand entgehen lassen, schon gar nicht die Medien.

Wir brauchen hier kein „Framing“!!

Die Beiträge in den Nachrichten und im Internet sind alle fast textlich und inhaltlich gleich geschrieben. Keine Interviews oder Fotos. Die wenigen Videos stammen von Einheimischen. Man merkt sofort beim lesen, das am Sonntag kein Journalist vor Ort war. Jeder Texter verwendete immer wieder die gleichen, alten Schlagzeilen. Sicher, einige mögen neu und einzigartig erscheinen, aber meistens waren es modifizierte Kopien der alten großen Schlagzeile, vom Märchen in Jüchsen. Diese Schlagzeilenformel, die gestern funktioniert hatte, funktioniert heute, und sie wird morgen funktionieren. Der Versuch, etwas zu schaffen, was vorher niemand getan hat, ist also ein unnötiges Risiko. Es wird deutlich, das einer von anderem abgeschrieben hat, um Aufmerksamkeit zu erhalten und eine Empörungswelle unter der Bevölkerung auszulösen. Und das ist den Medien hervorragend gelungen:

Von völliger Begeisterung über den 2,5 min Autokorso bis abgrundtiefen Hass auf unsere Gemeinde, ist alles dabei. Getreu dem Motto, wenn nur genug Leute an die Unwahrheit glauben, wird daraus schon irgendwann eine Wahrheit.

Als normaler Einwohner guckt man nur ungläubig bei solchen Zeilen.

Fragt die Leute, wie ich es getan habe. Wenn ihr ehrlich und fair berichtet, werden sie euch Auskunft geben.

Montag und Dienstag waren ein Team vom MDR und ein Team von RTL in Jüchsen um zu recherchieren. Den RTL Beitrag habe ich gesehen. RTL monierte, dass das Team im Ort nicht willkommen geheißen wurde. Das wäre ja ungeheuerlich! „Aber wundert euch das wirklich, bei so einer Berichterstattung, lieber RTL Sender?

Ihr habt von 100 Beteiligten in eurem „gut recherchierten“ Beitrag gesprochen??? Ihr vergesst, das Ehrlichkeit ein gewünschtes Verhalten ist, welches die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander ist. Selbst wenn ihr von RTL die ganzen Anwesenden Polizisten: 11 Mannschaftswagen x 6 Insassen = 66 Leute mitgezählt habt, wären die 34 übrigen Personen für diese Sonntagsansammlung immer noch eine fragwürdige Option.

Ich bewerte diese Aktion nicht, denn ich war nicht direkt dabei. Aber so krude und bizarr diese Aktion auf andere wirken muss, Fakt ist: Sie war nicht im großen Stil beabsichtigt oder gar organisiert. Und Fakt ist auch, das dieser ganze Medien-Hype nun ein ganzes Dorf diffamiert. Kanalisierter Hass auf eine kleine Gemeinde im Grabfeld. Ich unterstelle den Journalisten noch nicht einmal absichtlich falsche Sachverhalts-Aussagen oder die Verdrehung von Tatsachen. Ich benutze auch nicht das böse „L“-Wort, das gern genommen wird, um sein Misstrauen gegenüber den etablierten Medien auszudrücken oder gar um eine fundamentale Ablehnung derselben zum Ausdruck zu bringt. Ich wünsche mir einfach eine ehrliche Berichterstattung. Das was bisher geschrieben wurde, hat einen ganzen Ort und deren Einwohner durch den Dreck gezogen. Welcher rechtschaffene Bürger ist darüber nicht verärgert?

Die Beiträge in den Medien (Internet, Radio, N24, RTL, MDR, Zeitungen u.v.m. – Jüchsen wurde überall in den Schmutz gezogen) ist voll von Paranoia, gezieltem Dummstellen und gewollt einseitigen Interpretationen einer Aktion von einzelnen -unbekannten- Leuten (wenn überhaupt?).

In Jüchsen gibt es auch Menschen, die an dem tödlichen Virus oder deren Folgen verstorben sind. Wie denkt ihr, müssen sich die Angehörigen von ihnen fühlen, wenn ihr in euren Berichten ein komplettes Dorf so in Misskredit bringt? Es ist schmerzhaft, einige Artikel in den sozialen Medien zu lesen, als Antwort auf eure Schlagzeilen. So haben sich dazu einige Leuten auf sehr herabwürdigende Weise über uns und unseren Ort Jüchsen geäußert:

Das Empörungsfeuerwerk in den sozialen Netzwerken wurde gezündet.

Es macht keinen Sinn, sich mit diesen schwachsinnigen Kommentaren, seinen Doppelstandards und seiner vermeintlichen Karnevals-Hypochondrie auseinanderzusetzen. Man muss sich nur anschauen, wie die Journaille mit unserem ganzen Dorf umgegangen ist.

Wie verkommen und verlogen die Medien sind, kann man neben vielen anderen Details auch daran ersehen, wie er mit vergleichbaren Ereignissen umgeht. Man müsste meinen, daß ähnliche Situationen wie z.B. das heute in der Stadt Essen, nach dem RWE-Sieg, Fans mit Bengalos und Feuerwerk völlig durchdrehten, auch ähnlich behandelt werden? Da gab es eine viel größere Ansammlung von Menschen am Stadion und in der Stadt und es gab Autokorsos!!! Aber hier genügte ein kleines Pflaster. Der Jüchsener Autokorso dagegen wurde tagelang durch die gesamten Medien geprügelt. Ich bekomme heute noch Anfragen: „Sagmal, was war denn da bei euch los?“

Oder die Geschichte vom 08. Januar 2021, das sich in einer Moschee in Düren (Nordrhein-Westfalen) rund 500 Menschen zu einem Freitagsgebet versammelt und zusammen gebetet haben. Das wird bei einigen sicherlich ungläubiges Staunen auslösen, denn dafür gab es auch nur „das kleine Pflaster“. Diese Geschichte ist nicht so gehypt worden.

Man kann jedenfalls immer wieder wunderbar studieren, mit was für unterschiedlichen Maßstäben die sogenannten „Qualitätsmedien“ arbeiten.

Anmerkung: In dieser Moschee in Düren sind 150 Menschen gleichzeitig erlaubt. Ich lehne mich ganz bewusst damit aus dem Fenster, denn das ist eigentlich ein Hohn, gegenüber den paar Menschen auf unserem Marktplatz am Sonntag, den 31.01.2021. Wer sich über die Jüchsener Leute vom Sonntag mokiert, die im Freien, an der Straße oder auf ihren Grundstücken standen, der sollte auch so konsequent sein und bemängeln, daß 150 Menschen gleichzeitig, dicht an dicht, in einem geschlossenen Raum zusammen hocken dürfen.

Nachzulesen hier – Quelle: Corona-Verstoß in Düren: 500 Menschen bei Gebet in Moschee – Bußgeld droht (t-online.de)

Ich hoffe, das mein harmloser und sachlicher Beitrag, Asyl im Meinungsgetto findet.

Lysann Hartung aus Jüchsen

26 Kommentare

  • Ina Rossmann

    Ich bin begeistert und dem ganzen ist nichts mehr hinzu zufügen.
    Auch ich bin voller Wut über diese politische Hetze gegen unser Dorf

  • Mike

    Super Beitrag, sehr gut recherchiert und geschrieben. Der sollte als Lesermeinung ans Tageblatt! Ob sie ihn dann abdrucken, ist allerdings fraglich aus bekannten Gründen… Vielleicht mal eine „Kurzversion“ mit den Fakten und dem zeitlichen Ablauf daraus machen und hinschicken! Probieren geht über studieren. Ich würde es mir wünschen. Bis dahin müssen wir natürlich weiterhin die sozialen Netzwerke zur Verbreitung der Wahrheit nutzen, soll heißen: teilen teilen teilen!

  • Michael Hilpert

    Endlich mal mal jemand der die Sache reell und sachlich beurteilt und nicht irgendwas verbreitet was er nicht selbst gesehen und dann noch verdreht
    Alles sehr gut formuliert und genau meine Meinung

  • Marco

    Sehr geehrte Frau Hartung,
    Sie haben da einen sehr ausführlichen und Objektiven Bericht über vergangen Sonntag verfasst. Hiermit sprechen ich Ihnen meinen gesamten Respekt aus. Bitte machen Sie weiter so.

  • Michael

    Hallo Lysann,
    Schön geschrieben, auch für Außenstehende komplett nachvollziehbar (ich betrachte aktuell sämtliche Mainstream Medien ohnehin sehr distanziert). Du hast es aber selbst geschrieben, Menschen sehen ein Bild, lesen eine „Hasserfüllte“ Überschrift und meinen nun alles über diesen Tag zu wissen und dementsprechend nun darauf reagieren zu dürfen.
    Dein Text ist toll geschrieben und für einen Blog super, aber ca. 80% der Menschen die du damit erreichen möchtest, nehmen sich vermutlich leider garnicht die Zeit alles zu lesen.

    Und wenn alle Hater in den sozialen Medien ehrlich wären, würden sie zugeben auch schon mal während des lokdowns mit den Nachbarn ein Bier getrunken zu haben, den Geburtstag ihres Kindes im kleinen Rahmen gefeiert zu haben, oder wie du selber schreibst, ohne Maske über den Parkplatz geschlendert zu sein.
    Das alkoholisierte, verkleidete Jugendliche pöbeln steht auf nem anderen Blatt, aber auch das waren, wie in den Videos zu sehen, nicht einmal 10 Mann…

    Also, haltet weiter zusammen ihr „Jüssemer“ und bleibt stabil!

    • Höfer

      Ein sehr guter Beitrag, der müsste direkt in die großen medien ausgestrahlt bzw, abgedruckt werden. Das endlich mal alle wach werden was hier im ganzen Land falsch läuft! Corona hin oder her, schuld ist nicht das Virus, sonder das was daraus fälschlicherweise gemacht wird.

      • Eva

        Super geschrieben! Ich
        stamme aus Wasungen. Presse, Radio und Fernsehen lauern nun schon darauf, wie viele Aluhutträger, Coronagegner und ignorante Wasunger Narren sich am kommenden Samstag zum Umzug versammeln um der Welt zu zeigen, wie die, von vielen beschimpften, Hotspot – Ossis ohne Maske, Mindestabstand und alkoholisiert durch die Straßen ziehen und sich mit den staatlich abgesandten Ordnungshütern zumindest ne kleine Straßenschlacht liefern werden. Die Sensationspresse wird ganz bestimmt ne Story stricken, so oder so. ..

  • Madeleine

    Super geschrieben, das sollte auch an die Zeitungen und an das Lra sprich Frau Greiser weiter geleitet werden, damit da auch mal ein klares Bild entsteht.

  • Petra

    Hallo Lysann

    Respekt, ein sehr schöner Bericht und ich denke es ist für Jeden nachvollziehbar und es ist schlimm wie von den Medien die Tatsachen verdreht werden

  • Iris

    SUPER !!! Großes Lob an dich Lysann. Ich war ebenso mit Hund unterwegs, andere Dorfseite, Richtung Vachdorf, ich gebe zu, auch mit Hut !!! Hab den Anfang des Autocorsos gesehen, belächelt und gewunken!… und auch noch gedacht….‘ die halten sich aber streng an die Corona Regeln,…. max.2 Mann im Auto, tw mit Mundschutz…….
    Ich bin ebenso entsetzt, was daraus von den Medien gemacht wurde, deine Ausführungen sprechen mir aus der Seele und JAAAAA, dieser Artikel gehört auf die Titelseite…DANKE!!!!

  • Enrico Wirsching

    Ein gut gelungener Beitrag zu dem was alle für so unglaublich halten. Ich wohne selbst erst seit 2 Jahren in jüchsen. Ich finde die Berichterstattung der ganzen Medien für verantwortungslos so wie das aufgebausche. Meine Frau und ich waren selbst spazieren und haben von dem Polizei Aufgebot einiges mitbekommen.

  • Wolfgang Stürmer

    Vielen, vielen Dank für Ihren Artikel. Aufmerksam bin ich auf dieses „abscheuliche Vergehen“ über den Rhönkanal geworden und habe, trotz der diffamierenden „Berichterstattung“ per WhatsApp einem jungen „Teilnehmer“ meinen Respekt bekundet. Respekt, weil man endlich gegen die Merkelsche Willkür aufstehen muß, auch mit kleinen Aktionen zeigen, daß man seine Grundrechte verteidigt. Grundrechte sind nicht verhandelbar, dürfen schon gar nicht huldvoll zurück gegeben werden.
    Nicht der vermeintliche Umzug ist illegal, sondern die grundgesetzwidrigen Verordnungen, die unsere Grundrechte massiv einschränken. Ganz besonders, weil bereits am 13. und 20.01.2021 die WHO informierte, daß nirgends mehr eine Pandemie mit nationaler Tragweite besteht. Soll heißen, daß spätestens am 21.01.20201 alle restriktiven Verordnungen aufzuheben sind. Aber die „Zeugen Coronas“ berauschen sich weiter an ihren Phantasiezahlen, basierend auf einen wertlosen PCR-Test, dessen „positive Ergebnisse“ Infektionen gleichgesetzt werden. Wer abendlich pünktlich in Grundstellung vor dem Fernseher sitzt und die Panikmache von der neuen „Aktuellen Kamera“, mit großen Portionen Halbwahrheiten in sein Wohnzimmer quellen läßt, glaubt es natürlich, denn man ist ja ein braver Bundesbürger.
    Das Virus ist da, wie andere auch, gegen das mein Immunsystem täglich ankämpfen muß, aber nur dieses eine wird schamlos mißbraucht.
    Die wahren Hintergründe zum vermeintlichen Karnevalsumzug habe ich dankend erst nach dem Lesen Ihres Artikels erfahren und mir ging in ganzer Kronleuchter auf, daß dies eine, von der Staatsmacht gezielt inszenierte, Aktion war, um jegliche Nachahmung, jeder Widerstand zu unterdrückt. Die Systemsirenen vom Landratsamt drohen über die GEZ-Medien kräftig mit lautem Nachhall, denn nach Lichtmeß beginnt die eigentliche Karnevals-Saison. Und deshalb, Nachtigall ick hör dir trapsen.
    Nachsatz: Als ehemaliges Mitglied des Neuen Forums weiß ich, damals hat uns die DDR auch nicht erlaubt zu demonstrieren. Wir sind auf wieder dem Weg in eine Diktatur und deshalb Art. 20 (4) GG, Hinweis auf das Urteil AG Weimar (6 OWi-532Js 202518/20).

  • Elisabeth

    Sehr gut geschrieben, endlich mal jemand der die Wahrheit sagt. Man konnte sich das ganze Gehetze und die Beiträge ja nicht mehr anhören.
    Vllt mal als Leserbrief ans Tageblatt die waren nämlich auch gleich schnell dabei und haben alles verdreht. Vor allem die Bilder waren so überzogen ein geschmücktes Haus wo gleich dabei stand oh das waren wohl Mitwisser 🙈 was für ein Scheiß, ich kann mein Haus schmücken wann und wie ich will.
    Oder eine Bierflasche als Rest der Riesen Party.
    Einfach lächerlich.

    • Manuel

      Bla bla bla …
      Ihr werdet immer Jüchsner bleiben!
      …das is nur ein weiteres beispiel für den unglaublichen Egoismus der dort groß geschrieben wird!

      Tja ,leider müsst ihr halt damit leben so abgestempelt zu werden …

  • Markus Gleichmann

    Ihr Artikel ist sehr persönlich geschrieben und nachvollziehbar. Der Hinweis auf die Presse, welche allzu gerne negative Sensationen berichtet und damit auf zum Framing beiträgt ist gut herausgearbeitet.

    Mit ihrem letzten Absatz und den Vergleichen insbesondere zur Moschee in Düren machen Sie jedoch leider genau das gleiche, was sie der Presse vorwerfen. Sie konstruieren da einen Zusammenhang der schon faktisch nicht da ist, weil die Bundesländer für Verordnungen zuständig sind und Düren nun mal nicht in Thüringen liegt. Auch wurde über die Veranstaltung die sie vergleichen wollten ebenfalls überregional (sogar in Thüringen) berichtet. Sie bedienen mit dem Beispiel die Blase der rechtsaffinen Verschwörungstheoretiker, in dem sie eine Behauptung suggerieren „Die Moslems dürfen das und wir nicht.“. Sie hätten einen Vergleich zu den Demonstrationen der Corona-Leugner in Thüringen ziehen können, das wäre nachvollziehbarer gewesen, würde jedoch den Applaus der Querdenker reduzieren.

    Ansonsten hoffen wir natürlich alle, dass diese Ausnahmesituation bald ein Ende hat und wieder alle ihren Hobbies nachgehen können. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Gesundheit.

    • Heiko Bock

      👍👍👍super zusammengefasst , Respekt !!!
      Wir sind schon bei Honecker täglich verdummt worden, und auch bei Kohl.
      Aber was hier in den letzten Jahren abgeht , ist schon der Hammer. Das schlimmste ist , dass so viele Menschen auf die täglichen Lügen hereinfallen ☝️. Ich und meine Familie beten ständig dafür, dass die Wahrheit ans Licht kommt , und die Verantwortlichen ihrem Richter zugeführt werden. Denn was hier gerade abläuft, ist Bestandteil eines perfiden Plans , in dem nichts Positives , für den
      “ Durchschnittsmenschen“ vorgesehen ist.
      Ich hoffe und bete , dass soviele Menschen wie möglich aufwachen und diesen Verbrechern entgegen treten. Heiko Bock Bibra

  • Jens

    Liebe Lysann,

    vielen Dank für deinen Betrag, somit hat man nicht nur ein einseitiges Bild auf die Narretei vom Sonntag.
    Dennoch muss ich den zweiten Teil deines „Märchen“ kritisch sehen. In meinen Augen ist dein Beispiel von den Moscheebesuchern sehr unglücklich gewählt. Auch christliche Kirchen haben die Möglichkeiten Gottesdienste abzuhalten, leider ist aber die Besucherzahl nicht so stark. Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung, dass auch Geflüchtete oder Migranten mit dem Hygienvorschriften und Abstandsregeln sehr konsequent mit umgehen. Die Religionsfreiheit ist ein sehr hohe Gut in Deutschland, aus diesem Grund hätte ich mir einen anderes Beispiel gewünscht.

    MfG Jens

    • Wladimir Utschenik

      Zum zweiten teil Ihres Kommentares bin ich anderer Meinung als Sie! die Verfasserin hatte hier keine Vergleiche oder Relationen zwischen christlichen oder islamischen Gottesdiensten thematisiert. Ihr ging es, so wie ich es gelesen habe, um die Verhältnismäßigkeit der Mittel, wo die „Staatsmacht“ wohl eher ein Exempel statuieren wollte, gegenüber ein paar harmlosen Bürgern, die noch etwas von ihrem dörflichen Gemeinschaftsleben in dieser schwierigen Zeit retten wollten. Und ihren Einwurf, dass Migranten immer und überall die Hygieneregeln beachten, kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Dazu sollten Sie sich z.B. mal mit Suhler Bürgern und Verantwortlichen zur Situation in der dortigen Erstaufnahmeeinrichtung unterhalten und Sie werden sehr schnell erfahren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt in diesem Lande…!

  • Heike

    Hallo Lysann, ein toller Beitrag und eine absolute Richtigstellung. Man sollte die Kirche im Dorf lassen, ein alter Spruch. Noch was zu den Betenden, ich habe heute eine Information am Friedhof in Exdorf gelesen, dass zu Beerdigungen und Beisetzungen nur 15 Angehörige erlaubt sind. Kein Vergleich zu 150 Betenden.

  • Dirk Rittershaus

    Hallo – danke für den schön geschriebenen Artikel der von ehrlicher Betroffenheit und Verbundenheit mit deinem Heimatort Jüchsen und den dort lebenden Menschen zeugt. Die Jüchsener fühlen sich zurecht zu streng und ungerecht behandelt und von den Medien diffamiert. Ein Mao Zedong zugeschriebenes Zitat lautet: „Bestrafe einen – erziehe hundert!“. Dieses Schicksal mussten wohl die Jüchsener letztes Wochenende erleiden. Dies mit dem Ziel, Nachahmer in anderen Thüringer Orten gleich von vornherein gebührlich abzuschrecken. Jüchsen war das Bauernopfer. Sicher hätte man von Seiten der Polizei alles viel schneller, unaufgeregter und maßvoller regeln können. Aber genau das war eben nicht gewollt. Man wollte die Konfrontation. Man wollte die Eskalation. Sonst hätte es nämlich den erwünschten Erziehungseffekt nicht gegeben. Mein Vorschlag: Statt Gegendarstellungen, die im Nachrichtenwust ungehört verhallen, in sozialen Medien dutzende fingierte Aufrufe zu gar nicht wirklich geplanten „Umzügen“ rund um das Faschingswochenende teilen. Dann gucken wir mal, wie die Staatsmacht reagiert. Und dann könnten wir uns zurücklehnen und grinsen, wenn dutzende Polizeiautos umsonst in Viernau, Benshausen, Christes, Wasungen usw. Gewehr bei Fuß stehen. Bloß für Themar braucht kein Aufruf her. Da hat sich inzwischen rumgesprochen, dass selbst reguläre Umzüge sehr überschaubar bleiben. Schlagt Sie mit den eigenen Waffen! Dirk Rittershaus / Themar

  • Bernd

    Wie gut dein Beitrag im Netz ankommt , sieht man an den Reaktionen und selbst Abgeordnete vom
    Thüringer Landtag melden sich zu Wort . Der gute Mann besitzt die Frechheit diese Vorkommnisse am
    Wochende mit Demos von Corona-Leugnern zu vergleichen . Genau diese abartigen Vergleiche von der Linken
    Seite nutzen doch die Mitarbeiter der Presse . Wenn Düren nicht in Thüringen liegt und dort andere Gesetze gelten , dann sollte der gute Mann mal seinen Chef Ramelow daran erinnern , das wir im gleichen Land leben .
    Und monatelang waren NRW und BW Spitzenreiter im Hotspot . Und dennoch mussten wir die gleichen
    Maßnahmen erdulden und kein Jüchsemer hat sich so infam öffentlich geäußert , wie es einige jetzt gegen
    dieses Dorf und diese Menschen machen .
    Und da wir in einem Land leben welches sich am gleichen Grundsetz orientieren muss ,
    dann ist es natürlich richtig und mit Düren oder auch Berlin zu vergleichen .
    Hier unter der Gürtellinie zu agieren und sich zu äussern die Frau Hartung hetze gegen Muslime und möchte
    die Querdenker beiziehen ist eine Frechheit und natürlich nur von LINKS zu erwarten .
    Gerade ein Abgeordneter sollte sich etwas mit dem NetzDG auskennen und wissen was er schreibt .
    2021 ist ein grosses Wahljahr und ich hoffe es bleibt den Wählern viel in Erinnerung !
    Danke Frau Hartung für Ihren Beitrag !

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